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Schub für die Separatsammlung von Haushalt-Kunststoffen

Schub für die Separatsammlung von Haushalt-Kunststoffen

Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) empfiehlt Zürcher Gemeinden, die separate Kunststoff-Sammlung mit einem zertifizierten Sammelsystem einzuführen.

Für die Entsorgung von Haushaltabfällen sind die Städte und Gemeinden zuständig. Sie können privaten Firmen die Erlaubnis erteilen, Kunststoffsammlungen in ihrer Gemeinde einzurichten. Viele Gemeinden würden dies auch gerne tun. Doch bisher war es für sie sehr schwierig zu beurteilen und zu überprüfen, ob das Entsorgungsunternehmen die Abfälle auch wirklich ökologisch sinnvoll verwertet. Nun schafft eine Vereinbarung zwischen der Baudirektion und dem Verein Schweizer Plastic Recycler (VSPR) Abhilfe. Entsorgungsunternehmen, welche vom VSPR zertifiziert sind, verpflichten sich zur Einhaltung hoher Umweltweltstandards. Dadurch können Städte und Gemeinden künftig sicher sein, wirklich etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Das soll ökologisch sinnvollen Separatsammlungen von Kunststoffen im Kanton Zürich einen starken Schub verleihen.

Sammelsystem «Bring Plastic back»
Das Sammelsystem «Bring Plastic back» von InnoRecycling AG / sammelsack.ch wurde bereits 2020 vom VSPR zertifiziert und bietet einen transparenten, umweltbewussten Stoffkreislauf. Die Zertifizierung beinhaltet ein komplettes und regelmässiges Stofffluss-Monitoring nach der Methode der EMPA. Dies garantiert, dass aus dem Plastikabfall auf sinnvolle Weise neue Rohstoffe gewonnen werden. www.plasticrecycler.ch

Wertschöpfung in der Schweiz
«Bring Plastic back» sammelt qualitativ hochwertige Haushalt-Kunststoffe, welche durch ein sortenreines Recycling den Weg zurück in die Schweizer Kreislaufwirtschaft (Recycling in der Schweiz) und dort den Weg in neue, möglichst hochwertige Anwendungen wie Kabelschutzrohre, Folien und Flaschen finden. Ziel: Aus einer Verpackung wird wieder eine Verpackung, welche nach Gebrauch erneut recycelt werden kann. So erhält Kunststoff ein zweites, drittes und viertes Leben. Fehlwürfe wie PET-Getränkeflaschen werden aussortiert und dem Schweizer Bottle-to-Bottle-Kreislauf zugeführt (PET-Recycling Schweiz). Die nicht wiederverwertbaren Mischkunststoffe werden als hochwertige Ersatzbrennstoffe (EBS) der Schweizer Zementindustrie zugeführt und ersetzten dort Stein- oder Braunkohle.

Die gemeinsamen Ziele von Kanton und Kunststoffverwertern
Die wesentlichen Punkte der von Kanton und VSPR definierten Vereinbarung sind:

  • Der Anteil des gesammelten Kunststoffs, der als Sekundärrohstoff (Kunststoffgranulat) zurück in den Kreislauf geht, soll mindestens 50% betragen und kontinuierlich steigen:
  • bis 2025 auf 55%
  • bis 2028 auf 60%
  • bis 2030 auf 65% und mehr
  • ab 2030: jährliche Zunahme, bis 70% erreicht sind
  • Die Qualität des Sekundärrohstoffs soll derjenigen von Primärrohstoff entsprechen.
  • Die nicht verwertbaren Restmengen müssen korrekt in einer Schweizer Entsorgungsanlage verbrannt werden – etwa in einer Kehrichtverwertungsanlage oder in einem Zementwerk.

 Die offizielle Medienmitteilung des AWEL finden Sie hier.

 

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