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Das Bundeslager sammelt erstmals Kunststoff

Das Bundeslager sammelt 2022 erstmals Kunststoff

Erstmals wird am Pfadi-Bundeslager (BuLa) auch Kunststoff separat gesammelt und dem Recycling zugeführt. Als nachhaltiges und nationales Sammelsystem freut es uns sehr, das BuLa dabei unterstützen zu dürfen.

Getreu den Werten von Lord Robert Baden-Powell, dem Gründer der Pfadibewegung: «Versucht die Welt ein bisschen besser zurückzulassen als ihr sie vorgefunden habt.»

Verpackungen, Flaschen, Folien – Kunststoff ist auch im BuLa allgegenwärtig. Nach Gebrauch sollte er aber nicht einfach weggeworfen werden, da viele der Materialien wiederverwertbar sind – Recycling lautet das Zauberwort.

Zu diesem Thema hat sich das Organisationskomitee des BuLa 2022 intensiv auseinandergesetzt und sich für eine nachhaltige und zukunftsorientierte Lösung entschieden. Im diesjährigen Lager haben die Teilnehmenden die Möglichkeit, Haushalt-Kunststoffe in Sammelsäcken von «Bring Plastic back», sammelsack.ch, zu sammeln und so dem Recycling zuzuführen.

So funktioniert die Sammlung
Die InnoRecycling AG, sammelsack.ch stellt dem BuLa kostenlos Sammelsäcke zur Verfügung. So erhält jede der 800 teilnehmenden Gruppen ein Starterpaket bestehend aus einer Sammelsackrolle und einem Infoflyer. Die gefüllten Sammelsäcke können an fünf Recyclingstationen auf dem Lagergelände abgegeben werden. Die Schriber & Schmid GmbH aus Glis wird die gefüllten Sammelsäcke nach Ende des Lagers abholen und der InnoRecycling AG zum Recyceln zuführen.

Kunststoff wiederverwerten statt vernichten
Damit Kunststoff recycelt werden kann, muss die Kunststoff-Qualität von Anfang an hoch sein. Ausschlaggebend sind die differenzierte Sammlung und Sortierung. Wenn Kunststoff richtig gesammelt, sortiert und weiterverarbeitet wird, kann er zwei, drei, oder sogar viermal recycelt werden. Haushalt-Kunststoffe sind in der Regel Lebensmittelverpackungen, welche hohe Qualitäts- und Hygieneanforderungen erfüllen und eignen sich daher besonders gut für das stoffliche Recycling.

Die gefüllten Sammelsäcke werden von regionalen Sammelpartnern eingesammelt, in Ballen gepresst und zur Sortierung transportiert. In der Sortieranlage im grenznahen Lustenau AT, werden die Ballen aufgerissen und aufgelockert. Auf einem Förderband identifizieren Nahinfrarotscanner die unterschiedlichen Materialien, Druckluftventile trennen sie präzise voneinander. Trotz dieser modernen Technik erfolgt noch eine händische Nachkontrolle für ein bestmögliches Ergebnis.

Die sortenreinen Kunststoffe werden zu Ballen verpresst und dafür spezialisierten Recyclingbetrieben in der Schweiz und der EU zugeführt. Dort werden die Kunststoffe zerkleinert, gewaschen, getrennt und getrocknet. Die sauberen Kunststoff-Schnitzel werden anschliessend erhitzt, eingeschmolzen und zu Regranulat verarbeitet. Dieses hochwertige Material wird beispielsweise bei der Herstellung von Kabelschutzrohren, Folien und Flaschen eingesetzt und gelangt so zurück in die Haushalte.

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