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Was ist die Summe aus 4 und 3?

Sammelsack - Die Recycling-Lösung für Kunststoffe aus Haushalten

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Das Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft (AWEL) empfiehlt Zürcher Gemeinden, die separate Kunststoff-Sammlung mit einem zertifizierten Sammelsystem einzuführen.

Für die Entsorgung von Haushaltabfällen sind die Städte und Gemeinden zuständig. Sie können privaten Firmen die Erlaubnis erteilen, Kunststoffsammlungen in ihrer Gemeinde einzurichten. Viele Gemeinden würden dies auch gerne tun. Doch bisher war es für sie sehr schwierig zu beurteilen und zu überprüfen, ob das Entsorgungsunternehmen die Abfälle auch wirklich ökologisch sinnvoll verwertet. Nun schafft eine Vereinbarung zwischen der Baudirektion und dem Verein Schweizer Plastic Recycler (VSPR) Abhilfe. Entsorgungsunternehmen, welche vom VSPR zertifiziert sind, verpflichten sich zur Einhaltung hoher Umweltweltstandards. Dadurch können Städte und Gemeinden künftig sicher sein, wirklich etwas Gutes für die Umwelt zu tun. Das soll ökologisch sinnvollen Separatsammlungen von Kunststoffen im Kanton Zürich einen starken Schub verleihen.

Die Sammelmengen 2020 sind im Vergleich zu 2019 (4‘200 Tonnen) um 1‘384 Tonnen auf 5‘584 Tonnen gestiegen, was einer Steigerung von 33% entspricht.

Diese enorme Steigerung ist damit zu erklären, dass die Haushalt-Kunststoff-Sammlung im vergangenen Jahr in rund 30 neuen Gemeinden eingeführt wurde und sich die Sammlung bei der Bevölkerung immer mehr etabliert. Für das laufende Jahr rechnen wir daher auch mit einer weiteren Steigerung der Sammelmengen. Unser Ziel ist es, in den nächsten drei Jahren die Sammelmenge von 20‘000 Tonnen zu überschreiten.

Starke Partnerschaften und Sammelgemeinden
Diese Riesenmenge können wir nur dank unseren rund 100 Sammelpartnern und den über 500 von ihnen betreuten Gemeinden erreichen. Auch Partner wie z.B. ISS Facility Services, SECO, VBS, KVA Thurgau, ZAB Bazenheid und A-Region (KUH-Bag) und Zweckverbände helfen mit, Haushalt-Kunststoffen ein zweites, drittes und viertes Leben zu geben.

Sammeln ist das Eine - was daraus gemacht wurde, ist beachtlich...

Ab sofort dürfen im Sammelsack nicht nur Haushaltkunststoffe aus Lebensmittelverpackungen gesammelt werden, sondern auch Getränkekartons (Tetra Pak).

Woraus besteht ein Getränkekarton?
Getränkekartons bestehen zu rund 75% aus Zellstoff (dem nachwachsenden Rohstoff Holz), der in der Kartonindustrie als Sekundärrohstoff sehr gefragt ist. Ein durchschnittlicher Getränkekarton setzt sich aus folgenden Materialien zusammen: Karton: ca. 75%, Polyethylen: ca. 21%, Aluminiumfolie: ca. 4%

Wie funktionieren die Sortierung und das Recycling?
Der gesammelte Getränkekarton wird in der Sortieranlage aussortiert und einem dafür spezialisierten Unternehmen zur Weiterverarbeitung übergeben.

Dort werden die Getränkekartons so aufbereitet, dass die zurückgewonnenen Kartonfasern für neue Verpackungen aus Wellkarton eingesetzt werden können.

Das übrigbleibende Kunststoff-Alu-Gemisch kann im Zementwerk als Ersatz für Kohle- und Erdöl die thermische Verwertung unterstützen – aus Müll wird somit Energie gewonnen.

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